Gewaltfreie Kommunikation
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Was ist Gewaltfreie
Kommunikation?

Die Methode
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© Dharmadakini Eltschig
Das Modell der Gewaltfreien Kommunikation (GFK) umfasst vier Bestandteile, mit deren Hilfe wir in jeder Situation und bei jeder Fragestellung uns selbst und andere betrachten und tiefer verstehen können.

In jedem Moment können wir uns bewusst werden, welche Beobachtungen wir machen und welche Gefühle diese auslösen. Sind die Gefühle angenehm, weisen sie auf ein erfülltes Bedürfnis bzw. auf eine Lebensqualität, mit der wir im Kontakt sind. Sind unsere Gefühle unangenehm, deuten sie auf ein unerfülltes Bedürfnis hin, eine Lebensqualität, mit der wir uns nicht verbunden fühlen.

Häufig sind wir der Ansicht, dass unsere Gefühle von äußeren Umständen oder anderen Menschen abhängig sind. Die GFK jedoch sagt, dass unsere Bedürfnisse, die wahre Ursache sind. Alle Menschen haben Bedürfnisse, alle Menschen wünschen sich bestimmte Qualitäten in ihrem Leben, die sie mit allen anderen Menschen teilen, sie sind ein Aspekt, ein Ausdruck ihres Lebendigseins. Wir selbst und andere können dazu beitragen, diesen Bedürfnissen Raum zu geben, die Qualitäten entstehen und wachsen zu lassen und zu erhalten. Wir können an uns selbst und andere konkret machbare Bitten richten, die dazu beitragen, diese Qualitäten lebendig werden zu lassen.

GFK zu üben bedeutet, sich immer wieder bewusst zu machen, dass in jedem Menschen diese vier Bestandteile lebendig sind und zu versuchen uns mit ihnen zu verbinden. Dabei richten wir unser besonderes Augenmerk auf die Bedürfnisse und die damit einhergehenden Gefühle.

Sich der Bedürfnisse und Gefühle (und der Beobachtungen und Bitten) in uns und in anderen bewusst zu werden und uns in sie "einzufühlen" bezeichnet die GfK als Empathie oder Einfühlung. Das ist das Herz der GFK.

Gewaltfreie Kommunikation Freiburg nach Marshall Rosenberg, mit Sucimanasa Lehmann – Einander wirklich begegnen
www.kommunikation-und-begenung.de

Die Methode